Zagi

Unendlich haltbar ist der Zagi, ein Lippisch-Nurflügel aus EPP (expandiertes Polypropylen) geschnitten.

im Winter ;-)

Patrick Kubans ganz private Seite ;-)

Ich habe in einer spontanen Lustwallung einen Klumpen Gips auf den Zagi geworfen und in gefällige ;-) Form gebracht, zwei Lagen 160g-Köperkohle mit 25g EP-Harz drübergesaugt, einen Speed 480 mit Fernwelle, Cam-Prop 6x3, Schulzeregler und sieben Zellen AR500 eingebracht und fertig war die Laube/Haube. Als Befestigung greift sie hinten um das “Gummi” vom Zagifluegel herum, mit einem Hosengummi und Klettband wird sie fixiert. Hammerschlagblau erschien mir für einen Flieger vom anderen Stern angebracht, außerdem gilt für Hammerschlagfarben freundlicherweise nicht der Spruch: "Lack deckt nicht zu, Lack deckt auf" Die Steigleistung läßt aber sehr zu wünschen übrig, ich werde es noch mit einem Getriebemotor versuchen.

[Später]

Auch ein Speed 480 am Getriebe 1:3, sieben und acht Zellen AR500, Aeronaut Glas 10x7 war nur unwesentlich besser ... Vorerst ruht das wieder.

Bilder sind meist anklickbar

[Dez. ‘02, jetzt ist “vorerst” vorbei]

 Ich hatte mit Thomas mal zwei Sätze Kerne geschnitten, sicher schon zwei Jahre her, den einen mit dem Original-Zagi-Profil, den anderen mit dem damals empfohlenen MDWHK, Sipkill gab’s noch nicht. Das war nur als Studie, inwieweit das neue Profil besser sei, jeder sollte einen bauen, dann wird kreuzweise geflogen. Der Einfachheit halber schnitten wir sie aus normalem Styro PS20, sie sollten ja nicht für die Ewigkeit werden. Das blieb dann allerdings liegen, der Grund ist auf der Folgeseite (der Link ist unten auf dieser) zu sehen ;-)

Daran erinnerte ich mich später wieder, als ich den Mini-LRK in der Hand hielt, die Scheibe (Diskus), auf der er drauf war, war ja ganz lustig, aber doch eine aerodramatische Katastrophe, so daß ich sie schnell wieder zur Seite gelegt habe. Den jetzt freien Motor setzte ich als Schubpropeller an die Hinterkante, zunächst mit einer 9x5 Klapplatte. Beim Erstflug war der Schwerpunkt zu weit hinten, das Fliegen ein arges Gehampel und die Leistung auch nicht doll. Dafür hatte ich eine Flugzeit von gut 14 Minuten, bei dieser Schwerpunktlage fast alles mit Motor und das bei 550 mAh. Da stimmt was nicht, die maximale Stromaufnahme im Stand mit vollem Akku lag bei 3.5A. Etwas Blei rein und die oben schonmal verwendeten 10x7-Blätter draufgeschraubt, da waren’s schon fast fünf Ampere, die Fliegerei war auch gleich ganz anders ;-)

 

26. Dez. 02

Der Motorträger aus Sperrholz hielt der serienmäßigen Unwucht der größeren Blätter nicht stand, so habe ich sie natürlich zuerst gewuchtet, dann einen stabileren Träger aus CF-Plattenmaterial gebaut. Die Motorleistung ist immer noch nicht berauschend, dafür aber lange, mit “Motorfliegerei” (also nicht: Höhe tanken und abgleiten) kommen etwa 10 Minuten Flugzeit raus, davon die letzten zwei schlapper. Danach kann ich den Zellen immer noch 60..70 “Kubik” am Entlader entnehmen, also resultiert ein durchschnittlicher Strom von etwa 3A. Sechs Ampere bei fünf Minuten wäre mir lieber ;-) Da ich den Schwerpunkt eh nochmal einige Millimeter nach vorn verlagern will, werde ich noch eine neunte Zelle anlöten (mehr habe ich leider nicht mehr). Es sind die 550 mAh-Microzellen, die es mal beim Blauen Klaus zu Stück 1.35 DM gab, ganz brauchbar und mit einem fantastischen Preis-Leistungsverhältnis versehen, trotzdem “Varta” draufsteht.

Außerdem noch ein hübsches, leider unscharfes Bild der bevorzugten “Flugfigur”.

31.12.02

Da ich immer mehr Blei reingesteckt habe, was mir bei einem Elektroflieger gar nicht gefällt, wollte ich den umgekehrten Weg beschreiten und ihn hinten erleichtern. Also habe ich ihm zum Flächenende hin einige Ausschnitte mit einem heißen Draht spendiert. Dabei verschwindet zwar bloß Styro, also leider nicht allzuviel von der fliegenden Masse, aber Kleinvieh macht auch Mist. Vorm Schneiden: 588g, nach dem Schneiden: 573g. Naja, mehr hätt’s schon sein dürfen. Nun waren das ja Löcher und die bilden kein Profil. Wieder Paketband drüber, nochmal wiegen - - uaah, nun sind’s wieder 584g. Das hat sich ja nun wirklich nicht gelohnt, so ein Mist aber auch ... Die gewonnenen vier Gramm habe ich gleich in einer Griffkufe mit Schleifpapier investiert, weil der Handstart vorher immer ein Vabanquespiel gewesen ist. Bleibt also einzig die interessantere Optik.

6.1.03

Vorerst wieder abgewrackt. Ich hatte ihn bei großer Kälte mit steifen Fingern etwas sportlich gelandet, wobei der Motorhalter und ein Ruderhorn davongeflogen sind. Mit 5Min-EP wär’s eigentlich eine einfache Sache gewesen, aber ebenso eigentlich hat er seinen Zweck erfüllt: Das MDWHK bringt’s nicht gegenüber dem Sipkill, zuviel Widerstand, zuwenig Dynamik. Ob es gegenüber dem Zagiprofil besser abschneidet, kann ich aufgrund der zeitlichen Distanz zu meinem Zagi-Zagi nicht sagen.

Aber ich brauche den Steller für den Raven (ein “Tapeten”-Funflyer) und den Empfänger für meine ME 163 von ACT. Außerdem stören mich die 95g Blei bei immer noch bestehender leichter Schwanzlastigkeit enorm. Ich habe mal einen kleinen (52mm) Wemotec-Impeller draufgelegt, sieht nicht schlecht aus und würde seinen schlechteren Wirkungsgrad sicher durch das verringerte Gewicht wieder wettmachen. Vielleicht später mal ... und dann mit einem hohlgeschnittenen oder aus Tapete gefalteten Zagi mit 5% dünnem Profil und CF-Holm. Oder mit ‘ner Kevlar-D-Box ;-)

hier gibt es neue Zagibilder

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