Sender

Ich wollte einen netten kleinen Einhandsender haben, weil ich die MC16 im Senderpult für einen optischen Overkill für den Tercel, die Nora und den Zagi hielt. Der kleine Beckersender war mir zu teuer, wenn er auch meinen Wünschen fast voll genügt hätte.
So habe ich denn einen Klumpen Gips genommen und nach meinem Ebenbild (meiner Hand) geformt ;-)
Über dieses Urmodell habe ich zwei halbe Schalen aus 5mm starkem PE gezogen, die Form für ein Gehäuseober- und ein -unterteil. Dorthinein habe ich mit Glas und EP-Harz das Gehäuse laminiert. Die technischen Innereien sind von einem alten Simprop-Taiwan-Sender “Super Star 12”. Der Sender war noch nie gut, hat mich mehrere Modelle gekostet, weil wieder irgendwo ein Wackelkontakt war, aber da hatte ich irgendwie die Augen vor verschlossen ;-)
Das Resultat hatte einen Kreuzknüppel, einen Schiebe-, einen Schaltkanal, V-Mischer und Dualrate, eine Wendelkurzantenne und er lag mir natürlich perfekt in der Hand, sowas ist ja schließlich meine Arbeit. Der Reichweitentest verlief gut, so warf ich den Tercel. Etwas zögerlich, denn das Fliegen auf einem Knüppel war ich nicht gewohnt, ich bin die 24 Jahre zuvor mit getrennten Funktionen geflogen. Zweiter Wurf - schon besser. Dritter Wurf: gib’ ihm! Tercel steigt, steigt, steigt nicht mehr, aber hängt immer noch steil in der Luft. Wieso geht das Tiefenruder nicht, Tiefe, .. Tiiieefeee! ... Abkippen, “kurze” Landung auf Asphalt, Tercelschnauze völlig zerspellert.

Das war’s dann mit dem Sender ...

... der Tercel hat eine zeitgemäße Abziehschnauze bekommen ;-)

Patrick Kubans ganz private Seite ;-)

Bilder sind meist anklickbar

Später habe ich mir doch einen Beckersender gekauft, als er mir günstig (beileibe nicht “billig” ...) über den Weg lief. Das Geld habe ich an nichtverbrauchten Modellen inzwischen wieder “reingespart”.

Er ist mit der linken...                                     ... wie auch mit der rechten Hand verwendbar.

Diese wechselseitige Verwendbarkeit hat den Vorteil, daß man beim Fahrradfahren beliebige Hände zur Verfügung frei hat ;-) Die Nora, ein zwar hübscher, aber dennoch langweilig zu fliegender Parkflyer hat mit 230er Akkus eine Motorlaufzeit von gut acht Minuten. Ein Siebenerakku aus den Varta-Microzellen-Akkus mit angegebenen und eher überschrittenen 550 mAh, die es lange bei C*nrad als Restposten zum Lachpreis gegeben hatte, war ein klein wenig leichter und brachte bis zu 22 Minuten Motorlaufzeit. Das ist etwas öde, dachte ich. Drum nahm ich Fahrrad (und meinen fliegerverrückten Hund) und bin dann halt um die Felder Gassi geflogen, auf dem Legauer Sportplatz oder dem Fußballplatz zwischengelandet, Kreise um irgendwelche Laternen ’rum und dann wieder heim.

Da ich noch ein Sony-Handy mit Lithium-Ionen-Akku übrig habe (will ja eh keiner mehr haben) und der Akku glatte 15g leichter bei über doppelter Kapazität ist, habe ich auch schon gedacht, den zu verwenden. Der durchschnittliche Strombedarf ist 1.3 A, demnach resultiert eine Motorlaufzeit von einer Stunde. Wenn der Akku zu der Stromabgabe in der Lage ist ... Das würde ich glatt riskieren, aber irgendwie ist es doch schon arg langweilig, eine Stunde lang ereignislos herumzugurken. Vielleicht mal für einen Sunset-Wettbewerb ...

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