Mini-Ralf

Der Mini-Ralf von Lindert & Causemann. Eine kleine Schaumwaffel mit flottem Aussehen, ich wollte wissen, ob er’s denn auch ist. Bei Ebay zu knappen 30.- gekauft, es gab dann noch etwas Hickhack mit meiner Ergänzung der Bestellung, ich wollte nämlich erstens überhaupt und zweitens zuerst für genau diesen Flieger einen ‘schärferen’ Anker für meinen Mini-LRK, was Jochen C. offenbar verwirrte ;-) Denn der Motor ist zwar schön leicht, aber mit 20 Windungen im Stern doch eher sanft, da hätte ich schon gern manchmal etwas mehr gehabt, siehe auch beim Elektrozagi.

Aber zuerst gebe ich den Serienantrieben immer erstmal eine Chance, in dem Fall einem Speed 300 mit Günniprop an sieben Zellen, schön billig und dauerhaft wäre der Antrieb ja. Vorweggenommen: er fliegt mit diesem Antrieb, aber der entspricht weder der Optik, noch der Sucht (= senkrecht ;-)

Hier erstmal die Ausstattung vor dem Erstflug:

Patrick Kubans ganz private Seite ;-)

Im Rumpf geht e recht eng zu, kleine Komponenten sind angebracht. Aber dann ist die Raumaufteilung ungeschickt, für das kleine Servo und den Empfänger ist genauso viel Platz da, wie für den Akku, das kann nicht stimmen ;-) Das QR-Servo ist ausgelagert wie weiland R2D2 beim Kampf gegen den Todesstern, die Gestänge sind einteilig und doch verstellbar. Ich habe ihn auch fast nicht verstärkt, nur etwas Glas konnt ich mir an der Schnauze nicht verkneifen, eine Lage 49g/qm von unten

Bilder sind meist anklickbar

Nach den ersten, sportlichen Landungen sah das dann so aus:
(Das graue ist EPP)

Den Speed 300 speiste ich zuerst aus sieben Microzellen GP700, er nahm sich im Stand knappe 4A, dafür sind die Zellen auf jeden Fall gut. Dafür war die Steigleistung recht mäßig, die Laufzeit langweilend lang, der Antrieb fast unhörbar. Eine 6V-Version des Motors hatte ich nicht, wohl aber den bereits erwähnten Mini-LRK. Mit einer 10x7 Klapplatte saugte er etwa 7A aus sechs AR500-Zellen und acht A aus sieben solchen, dafür war der Flieger durch den dicken Akku recht schwer geworden, neigte dadurch beim Start zum Strömungsabriß.

Nun habe ich ja zwei zweizellige 1000er Lipoly-Akkus, beide parallel wären für zehn Ampere bei 8V gut, aber ich habe sie um “gerade eben” nicht reinbekommen. Sie sind ein klein wenig zu breit, egal ob liegend oder nebeneinander stehend. Die beiden würden zusammen knappe 90g bei 2Ah wiegen, im Gegensatz zum 6x AR500 mit 140g. Momentan habe ich gerade ein paar Kohlerovings auf die Rumpfseitenwände gelegt, damit ich die ausdünnen kann. Die 310g sind einfach zuviel. Außerdem wär’s kein Fehler, wenn der Motor mehr Leistung brächte, dafür ja auch der andere, ‘heißere’ Anker. Der Motor ist in ein abgesägtes Filmdöschen eingeschraubt, das einfach in ein mit einem Forstnerbohrer erstelltes Loch im EPP eingesteckt ist, hält gut, ist leicht und leicht wechselbar.

tbc ...

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